Neuigkeiten

Ein gutes neues Jahr 2010

 

Der Vorstand des Angelverein Fischwaid 1930 e.V. wünscht allen Mitgliedern, Anglern und Besuchern einen guten Start in das neue Jahr 2010. 

 

Petri Heil!

 

 

Angst um den Aal

 

Der Internationale Rat für Meeresforschung empfiehlt zum Schutz des Europäischen Aals ein absolutes Fangverbot.

 

Wissenschaftler sind in großer Sorge um den Europäischen Aal. "Es ist zu befürchten, dass die Population zusammenbricht", sagte der Rostocker Fisch-Wissenschaftler Christopher Zimmermann vom Institut für Ostseefischerei. So sei die Zahl der Glasaale genannten Jungfische dramatisch zurückgegangen. "Wir fangen heute mit den gleichen Methoden und an den gleichen Stellen noch ein Prozent der Menge von vor 50 Jahren", berichtete Zimmermann. Ein Ende dieses Negativtrends sei nicht zu abzusehen. Der Internationale Rat für Meeresforschung hat zum Schutz des Europäischen Aals daher ein absolutes Fangverbot empfohlen.

 

Die Bedrohung des Aales sei schon lange bekannt. Deshalb unterliege er seit März 2009 als eine von nur wenigen Fischarten dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Schon 2007 hatte die EU ihre Mitgliedstaaten aufgefordert, Wiederaufbaupläne zu entwickeln.

 

Zu spät gehandelt?

 

Diese Initiativen erreichten aber nicht ihr Ziel, weil es für die notwendigen Freisetzungsprogramme nicht mehr genug Glasaale gebe, erklärte Zimmermann. "Diese Managementpläne kommen offensichtlich zu spät." Die Erholung der Aal-Bestände werde selbst bei sofortiger Umsetzung strikter Schutzmaßnahmen 50 bis 80 Jahre dauern.

 

Der komplizierte, mehr als zehn Jahre dauernde und noch weitgehend unbekannte Lebenszyklus mache die Tiere anfällig für Störungen. Das können Bauwerke in den Flüssen, die Freisetzung chemischer Stoffe oder andere Umweltveränderungen sein.

 

Sensible Tiere:

 

"Eine kleine Änderung im Hormonsystem kann bewirken, dass die Fortpflanzungsorgane nicht mehr funktionieren, Änderungen im Fettstoffwechsel können dazu führen, dass erwachsene Aale den mehrere Tausend Kilometer langen Weg von Europa in die Karibik nicht mehr schaffen", sagte Zimmermann. Die stetig sinkende Zahl von Aalen berge auch die Gefahr, dass sich die Tiere zur Paarungszeit nicht finden.

 

Der komplexe Lebenszyklus der Aale könne vom Menschen nicht nachgebildet werden, eine Nachzucht in Fischfarmen sei also nicht möglich. "Das bedeutet, jeder Aal, der verspeist wird, ist ein Wildfang und fällt damit als ein Individuum weg, das den Weg in die Karibik auf sich nimmt, um dort für Nachwuchs zu sorgen."

 

 Quelle: DPA

 

 

Die Jagd auf den letzten Fisch

 

Lange Zeit galten die Fischbestände in den unendlichen Weiten der Meere als unerschöpfliche Reichtümer. Doch seit industrielle Fangflotten, ausgerüstet mit hochmoderner Technik, die Weltmeere plündern, schrumpfen die Bestände dramatisch.

 

Die Flotten weichen in immer entferntere Gebiete aus und dringen sogar in Tiefen bis 2.000 Meter vor. Die industrielle Fischerei richtet nicht nur ökologische Schäden an, sondern gefährdet auch eine langfristige Nutzung der Meere.

 

Die Technik macht es möglich: Echolot und Radar orten Fischschwärme selbst in entlegensten Winkeln der Meere. Seit 1970 hat sich die Kapazität der Fischereiflotte weltweit verdoppelt. Industrielle Trawler machen dabei nur ein Prozent der weltweit eingesetzten Fischereischiffe aus. Doch sie fangen 50 Prozent der Gesamtfangmenge. Die Welternährungsorganisation (FAO) schätzt, dass von den weltweit kommerziell genutzten Fischbeständen 52 Prozent bis an ihre Grenze genutzt, 17 Prozent überfischt und sieben Prozent bereits erschöpft sind.

 

Einer der schlimmsten Auswüchse der Fischerei ist der Beifang. In riesigen Netzen verfangen sich neben kommerziell verwertbaren Fischen auch andere Lebewesen. Darunter sind Jungfische, Vögel, Schildkröten und sogar Haie oder Wale. Tot oder schwer verletzt werden diese Tiere wieder über Bord geworfen. Besonders die Jagd nach Bodenfischen wie Scholle und Seezunge oder die Krabbenfischerei produzieren extrem viel Beifang (bis zu 80 Prozent). Dabei kommen Grundschleppnetze mit schwerem Geschirr zum Einsatz. Wenn diese über den Meeresboden gezogen werden, nehmen sie alles mit, was sich ihnen in den Weg stellt.

 

Die industrielle Fischerei schaden nicht nur dem Meer. Sie bedroht auch das Überleben regionaler Fischer. Die Fischereiabkommen zwischen den pazifischen Inselstaaten und den industriellen Fischern sind ungünstig für die Insulaner. Die Inselstaaten erhalten nur circa sechs Prozent des Fangwertes durch den Verkauf ihrer Fischereirechte. Zudem haben die lokalen Fischer mit der Überfischung der Meere zu kämpfen. Sie kehren immer häufiger mit leeren Netzen heim, ihre zentrale Einnahme- und vielerorts einzige Eiweißquelle fehlt.

 

Quelle: Greenpeace

 

 

Greenpeace empfiehlt Karpfen und Forelle

 

Wer gerne Fisch isst, sollte sich nach einer Empfehlung von Greenpeace an Karpfen, Pangasius oder Forelle halten. Von Rotbarsch, Scholle oder Seeteufel werde dagegen abgeraten.

 

Diese Arten seien überfischt, heißt es im neuen am Dienstag in Hamburg vorgestellten Fischratgeber der Umweltschutz-organisation. Fischstäbchen sollten aus Pangasius bestehen, hieß es weiter. Viele enthielten aber immer noch den stark bedrohten Alaska-Seelachs. Bei Kabeljau, Heilbutt und Dorade hänge die Umweltverträglichkeit vom Fanggebiet und der Fangmethode ab.

 
Die Lage der weltweiten Fischbestände sei nach wie vor dramatisch, sagte Fischerei-Expertin Iris Menn. Die Politik schaffe es nicht, sich gegen Industrie und Handel der Fischereiländer durchzusetzen. So sei ein Fangstopp des bedrohten Blauflossen-Thunfischs im Atlantik notwendig.

 
Laut EU-Grünbuch seien 88 Prozent der europäischen Speise-fischbestände überfischt, so Greenpeace weiter. Mit Blick auf die Festlegung der jährlichen Fangquoten durch die EU im Dezember befürchtet die Organisation, dass den wissenschaftlichen Empfehlungen nicht gefolgt werde.

 

Quelle: Greenpeace

 

 

Die Erlebnismesse rund ums Angeln und Fliegenfischen

 

Freuen Sie sich auf eine Messe rund um Ihr Hobby Angeln und Fliegenfischen.

 

Seien Sie dabei, wenn wir Ihnen gemeinsam mit den zahlreichen Ausstellern vom 08. – 10. Januar 2010 die Messe präsentieren. Bereits zum fünften Mal laden wir Sie zur Erlebnismesse rund ums Angeln und Fliegenfischen nach Duisburg ein und bieten Ihnen drei Tage lang ein tolles Messeerlebnis mit umfangreichem Rahmenprogramm.

 

Auf einer Ausstellungsfläche von 6.000 qm widmet sich die Messe ausschließlich den Themenbereich Angeln und Fliegenfischen. Hier bleiben keine Wünsche offen wenn es um Ihr Hobby geht – Sie werden auf der Messe alles finden was Ihr Herz begehrt und was Sie für das Angeln und Fliegenfischen benötigen. Erleben Sie ein unschlagbares Warenangebot, tolle Informationsmöglichkeiten, Erfahrungsaustausch und ein erstklassiges Rahmenprogramm. Diese Messe dürfen Sie auf keinen Fall verpassen.

 

Quelle: Stadtverband Duisburg