Jugendveranstaltung des Bezirks Rhein-Ruhr am "Entenfangsee"

29 Jugendliche aus 6 Bezirksvereinen, sowie Betreuer, Eltern, Großeltern und Freunde, insgesamt über 50 Personen, trafen sich am 29.08.2009 bei gutem Wetter, in aller Frühe, am Vereinsheim des AV Fischwaid Duisburg, Mülheim u. Umgebung e.V. zur traditionellen Jugendver-anstaltung des Bezirks Rhein–Ruhr am „Entenfangsee“, dem Vereinsgewässer des AV Fischwaid. An dieser Stelle möchten wir dem Vereinsvorstand und allen Mitgliedern des AV Fischwaid für dieses Entgegenkommen recht herzlich im Namen des Bezirks und aller Jugendlichen danken.
Petri Dank!
Bei gutem Wetter und mit noch besserer Stimmung wurde es ein richtig schöner Tag. Angeln, Casting, Grillen und eine Verlosung für alle Jugendlichen Teilnehmer, bei der es keine Nieten gab, waren die Höhepunkte der Veranstaltung.
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie das jugendliche Anglerherz höher schlägt, wenn ein Fisch gefangen wird. Auch der Umgang mit der sensiblen Natur ist den meisten Jugendlichen schon in Fleisch und Blut übergegangen und dennoch kommen der Spaß und die Freude nicht zu kurz. Es muss nicht immer ein sehr großer Fisch sein.
Auch beim Zielwerfen auf das Arenbergtuch waren Jugendliche und hier auch die Erwachsenen mit Eifer und einer gehörigen Portion Ergeiz dabei. Von fast allen Jugendlichen und mittlerweile auch den Erwachsenen wurden gute Ergebnisse erzielt und so hörte man des öfteren das begehrte „Plopp“ wenn die Mitte, die Zehn, getroffen wurde. Durch die Veranstaltung konnte einmal mehr „Casting als Freizeitbeschäftigung“ allen Beteiligten positiv übermittelt werden.
Mit einem dreifachen Petri Heil und guten Heimfahrwünschen verabschiedet man sich und freut sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr an gleicher Stelle.
Quelle: Rheinischer Fischereiverband
Süßwasserschwamm im Entenfang entdeckt

Die Schwämme (Porifera, Spongiaria) bilden einen Tierstamm innerhalb der Abteilung der Gewebelosen (Parazoa). Sie leben allesamt im Wasser und kommen in allen Meeresgewässern der Erde vor. Nur wenige Arten leben im Süßwasser.
Es gibt über 7500 Arten von wenigen Millimetern bis über drei Meter Höhe. Die Gestalt der meisten Arten ist abhängig von Ernährung und Milieu. Im Unterschied zu den Gewebetieren (Eumetazoa) haben Schwämme keine Organe. Sie leben sessil, bevorzugt auf Hartboden, können aber auch Überzüge auf Pflanzen oder Molluskenschalen bilden. Der überwiegende Teil der Schwämme ernährt sich durch Filtration.
Archaeocyten, Amöbocyten, Choanocyten und auch Pinacocyten nehmen die im Wasser enthaltenen Nahrungspartikel durch Phagozytose auf. Sie ernähren sich durch Einstrudeln von Wasser, aus dem sie Nahrungspartikel herausfiltern.
Die Kragengeißelzellen erzeugen durch das Schlagen der Geißeln im inneren Hohlraum einen Wasserstrom. Das Wasser tritt durch die kleinen Einstromöffnungen, Ostia, ein und gelangt durch Kanäle in den inneren Hohlraum Gastralraum. Durch eine an der Oberseite der Tiere gelegene Pore, das Osculum, tritt das Wasser wieder aus.
Quelle: Wikipedia
Bryozoa im Entenfang entdeckt

Bryozoen heißen zu deutsch Moostierchen. Ihren Namen verdanken sie ihrem Aussehen, der an Moosteppiche erinnern kann.
Sie leben sessil im Litoral, teilweise mit bestimmten Algen vergesellschaftet, in Kolonien. Die Ernährung findet strudelnd statt. Derzeit gibt es ca. 4500 rezente Arten. Fossil wird die Artenzahl auf ca. 15000 geschätzt. Überwiegend kommen Moostierchen marin vor, nur ca. 50 Arten leben im Brack- oder Süßwasser.
Bryozoen bilden gelatinöse oder chitinhaltige Gehäuse, tw. mit Einlagerungen (Calciumcarbonat, Strontium, Magnesium) und sind fest mit dem Substrat verbunden. Der limitierende Faktor ist der Untergrund, der mehr oder weniger fest sein muß.
Besonders interessant macht sie der große Polymorphismus der einzelnen Individuen in der Kolonie, der die Einzeltiere für bestimmte Aufgaben spezialisiert. Auch die Signaltransduktion zwischen den Einzeltieren in der Kolonie ist ein spannendes Phänomen - berührt man eines der Tiere, ziehen alle ihre Tentakeln ein.
Quelle: Fsbio Hannover
In der Ruhr schwimmen wieder Lachse

Essen/Mülheim. 100 Jahre lang galt der Lachs in der Ruhr als ausgestorben. Nun ist der Fisch zurückgekehrt. Der Ruhrverband wertet das als Signal für eine verbesserte Wasserqualität. Im Frühjahr 2010 treten sie ihre lange Reise nach Grönland an.
Der Lachs erobert die Ruhr zurück. In den Chroniken der Ruhrfischereigenossenschaft muss man lange blättern, um auf den Lachs zu stoßen. Im Jahr 1895 waren noch 450 Pfund des schmackhaften Fischs gefangen worden. Danach tauchte der Lachs nicht mehr auf, nicht in den Annalen und nicht in der Ruhr.
In diesem Sommer aber gingen Fischern unterhalb des Wehres in Mülheim-Raffelberg 20 Jungtiere in den Kescher. Die Lachse waren nicht etwa eingesetzt worden. Der gezielte Kontrollfischung durch die Ruhrfischereigenossenschaft und das Landesamt für Naturschutz, Umwellt und Verbraucherschutz bestätigte einen Fang aus dem Sommer 2008. Damals waren bereits unterhalb des Wehres zwei Junglachse entdeckt worden. Zweifelsfrei handele es sich um reinrassige Lachse, teilte der Ruhrverband heute mit.
Quelle: NRZ/ WAZ
Blaualgen im Entenfang

Bereits im letzten Herbst wurde vom Gesundheitsamt der Stadt Mülheim an der Ruhr vor dem Gift von Blaualgen im Entenfang gewarnt.
Im Winter und bei kälterer Witterung bestand im See keine wesentliche Gefährdung durch die Gifte dieser Algen. Zwischenzeitlich ist aber bei zunehmend schönem Wetter eine Algenblüte auf dem Entenfang zu beobachten.
Aus Gründen der gesundheitlichen Vorsorge wird daher wieder darauf hingewiesen, dass Menschen und Tiere das Wasser nicht trinken sollten und den See auch nicht zum Baden nutzen sollten.Grundsätzlich kann beim Verzehr von Fischen aus dem Entenfang eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Blaualgentoxin nicht völlig ausgeschlossen werden, so dass auf den Verzehr dieser Fische vorsorglich bis auf weiteres verzichtet werden sollte.
Für Rückfragen stehen die MitarbeiterInnen der Abteilung Infektionsschutz und Umweltmedizin des Gesundheitsamtes unter der Tel.:-Nr.: 455 – 5302 zur Verfügung.
Quelle: Stadt Mülheim/ Ruhr